It's the logistics, stupid

Die Vernetzung von Energie- und Güterlogistik ist anspruchsvoll aber lohnend.
Mit einer optimalen Abstimmung können die eTrucks mit dem jeweils günstigsten Strom versorgt werden. In Zeiten niedrigen Verbrauchs, zum Beispiel an Wochenenden, können die eTrucks als Energiespeicherpool und zur Netzstabilisierung günstigen Überschussstrom absorbieren.
Das Minicontainersystem i-CS-44 kann in den bestehenden Fuhrpark integriert und hochskaliert werden. Wenn jeder Zweite der 800'000 Lastwagen, die jährlich die Schweiz durchqueren, 4 Unterflurcontainer mitführt, dann entspricht das dem Ladevolumen von 200'000Lieferwagen der Ducato-Klasse (siehe i-CS-44)
Die Kombination von konventionellen Stauraum und Minicontainerrsystem verbilligt und beschleunigt den Warenverkehr.
Und nebenbei werden die Berufe im gesamten Güterverkehr attraktiver, weil langweilige, nervtötende Routinearbeiten und lange Wartezeiten beim Be- und Entladen reduziert werden. 
Durch effiziente Logistik können die Stauzeiten deutlich verringert werden.

eTrucks transportieren Energie vom Süden in den Norden

Das CATL-LFP Batteriepack mit 240 kWh hat folgende Abmessungen: 

  • Länge: 95,25 cm (37,5 in)
  • Breite: 62,23 cm (24,5 in)
  • Höhe: 25,4 cm (10 in)

Das Gewicht (Stand 2025) liegt zwischen 1200 und 1400 kg

Das heisst in einen 2m langes, 80cm hohes und 80cm breiten Minicontainer passen 6 Akkupacks zu 240 kWh rein.
Das sind 1440kWh mit einem Gewicht von rund 8 Tonnen.
Pro Container ist also eine Reichweite von über 1000km realisierbar.

Der eTruck kann, je nach Auslastung mit bis zu vier Akkucontainern im Süden losfahren. Die leeren Akkus unterwegs deponieren und mit dem letzten Akkupaket bis zum nördlichen Ziel (zB Stockholm) fahren. Er fährt im Norden los mit dem noch halbvollen Akku aus Spanien los. Wechselt in der BRD diesen dann leeren Akku gegen einen vollen ein. In Spanien kann er die dort deponierten Akkus wieder aufnehmen und diese in Südspanien wieder mit Sonnenstrom laden. Die ganze Strecke kann so mit Sonnenstrom bewältigt werden. Spanien kann seinen Sonnenstrom so dem Norden zur Verfügung stellen. Die eTruck sind in ihrer Gesamtheit ein grosser mobiler Sonnenenergiespeicher.

Mit i-SEM-4 Modulketten rationeller und schneller beladen

Bei diesem Mercedes Actros LKW könnte das etwa so ablaufen:
Er fährt im Schritt-Tempo zuerst an den Warenmodulen vorbei. 
Dabei werden zuerst die 16 Fächer des i-CS-44 Moduls hinter der Fahrzeugkabine gefüllt. Danach sind die klimatisierten Unterflurcontainer für leicht verderbliche Waren an der Reihe.
Gleichzeitig wird von hinten der Trailer mit den sperrigeren Gütern manuell gefüllt.

Am Ende der i-SEM-44 Modulkette steht ausserhalb der Lagerhalle die Einheit mit den Akkus. 
Die Antriebsachse des Trailers und die Kühlaggregate der Unterflurcontainer werden mit einem vollen Akku versorgt.
Je nach Route werden beim Truck ein, zwei oder drei Akkus eingesetzt.
Der ganze Beladevorgang dauert nur wenige Minuten.

Güterlogistik - Stand der Technik

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