i-TRANSIT-44 Leuchturmprojekt in Kerzers
Kerzers bietet mit seinen fortschrittlichen Gemüsebauern, den innovativen Logistikern, dem hohen Anteil an Photvoltaik und der guten Verkehrsanbindung ideale Voraussetzungen für ein i-TRANSIT-44 Vorzeigeprojekt.
Die Gemüseproduktion läuft zudem einigermassen synchron mit dem Anfall von Überschussstrom durch die Photovoltaikanlagen.
Die Sonnenenergie hat im Industrieareal noch ein hohes Ausbaupotential.
Eine Photovoltaikanlage von 5MW hat eine Grösse von rund 150x200m (siehe blaues Feld). So eine Anlagengrösse ist mit den schon vorhandenen Anlagen auf den Gewächshäusern zusammen mit den Dachflächen der Gebäude der Industriezone gut zu erreichen. An einem sonnigen Tag kann sie 5 Stunden lang die Höchstleistung von 5MW abgeben, was einer Gesamtenergiemenge von 25MW entspricht. Bei einem Abgabepreis von 20 Rappen pro kWh sind das an einem sonnigen Tag Sonnenstrom für CHF 5'000.
Ein i-SEM-44 in der ungefähren Grösse einer 40 ft Containers fasst 48 Wechselakkus mit je 250kWh.
Die Gesamtkapazität beträgt somit 12 MWh.
12 eTrucks könnten in einer Stunde 6 MWh mit ihren Tauschakkus abtransportieren. Das 12 MWh grosse i-SEM-44 kann also die 25 MWh, welche die Photovoltaikanlage liefert, problemlos "versilbern", indem er einen Grossteil über die Wechselakkus der LKWs tagsüber dem Güterverkehr verkauft(zum Beispiel für 20 Rappen pro Kilowattstunde) und den Rest am Abend gegen Aufpreis ans Netz abgibt.
Netzerweiterung durch Autobahnhub Gurbrü
Gurbrü vebindet das regionale Netz mit der Autobahn.
Rot: Logistik- und Energiehub Kerzers und Gurbrü
Grün: Regionale Gemüse-Anbaugebiete
Autobahnhub Gurbrü
Der hintere Teil auf dem die Tauschstation vorgesehen ist, wird zur Zeit offenbar zur Lagerung von Betonelementen genutzt. Eine optimal organisierte Doppelnutzung kann zu einer winwin-Situation für alle Beteiligten führen. Dieser Hub kann durch die vorhandene elektrische und bauliche Infrastruktur mit relativ geringem Aufwand zu einer i-TRANSIT-44 Test- und Vorzeige Station aufgewertet werden.