Vergleich Megacharging mit Akkutausch

30 Megawatt Megacharger Ladepark

Ein Ladevorgang dauert 30 Minuten. Das Ein- und Ausparken ist umständlich und zeitraubend.

Pro Stunde können 8 eTrucks geladen werden und damit 4 Megawatt der Logistik zur Verfügung gestellt werden. Das ist 7,5 mal weniger als bei der Akkutauschstation.

4 Megacharger sind vermutlich teurer als ein Wechselmodul.

Der Zeitverlust pro Ladevorgang ist rund 30 mal höher als beim Akkutausch.

LKWs mit fix verbauten Akkus werden im Alter immer schlechter.

Die Akkus werden mit 1000Watt schnell geladen, was vermutlich die Alterung beschleunigt.

Die fix verbauten Akkus verbleiben normalerweise bis zu einer Verschlechterung der Kapazität um 20% im LKW. Die Reichweite verschlechtert sich mit dem Alter.

Die Akkus eines Ladeparks sind alle gleich alt und  altern somit  synchron: 

der Ladepark wird immer schlechter und muss als Ganzes entsorgt und ersetzt werden. 

30 Megawatt Akkutauschstation(SEM*)

(*SEM: Store and Exchange Modul)

Ein Tauschvorgang dauert  inkl. Zu- und Wegfahrt unter einer Minute.

Pro Stunde können unter optimalen Bedingungen 60 eTRUCKS geladen werden. An sonnigen Tagen kann ein 30 Megawatt SEM tagsüber bis zu 120 Megawatt Überschussenergie der Logistik zur Verfügung stellen und 30 Megawatt in die Dunkelphase verschieben.

Der Platzbedarf ist rund 3mal geringer als beim Ladepark.

Die Akkus wurden mit Überschussstrom LANGSAM geladen: das erhöht die Lebensdauer.

Es können je nach Bedarf Akkus verschiedener Generationen geladen werden. Mit der jeweils neuesten Generation wächst auch die Reichweite der LKWs. Diese LKWs werden im Alter immer besser. 

Ein SEM wird immer leistungsfähiger mit dem Alter. Durch geschickte Preispolitik können die ältesten (und voraussichtlich teuersten und leistungsschwächsten) Akkus schneller ihre Zyklen durchlaufen und so der jeweils neuesten Generation Platz machen.