Stromhandel
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In dieser Folge des Geladen-Batteriepodcasts tauchen wir tief in die Welt des #Strom-Handels ein – mit einem echten Insider: Amani Joas, Mitgründer von FlexPower. Gemeinsam sprechen wir über den deutschen #Stromhandel und Chancen der Vermarktung von Grünstrom an der Börse – einem Markt, an dem jede 15 Minuten ein neuer #Strompreis gehandelt wird. Ein Blick auf die #Strombörse: https://www.energy-charts.info/charts... Stromvermarkter wie FlexPower handeln im Auftrag von Erzeugern – etwa #PV-Parks, #Windkraft-Anlagen oder #Grossbatterien – mit sogenannten "Flexibilitäten". Das Ziel: Die Erzeugung möglichst profitabel am Markt zu platzieren. Als Grundlage dient der Day-Ahead-Marktpreis – ein Referenzwert, der einen Tag im Voraus durch die Day-Ahead-Auktion (DA) festgelegt wird (Beginn: täglich um 12:00 Uhr, Lieferung: Folgetag ab 00:00 Uhr). Doch der eigentliche Handel beginnt oft erst richtig im Intraday-Markt. Hier unterscheidet man: (a) Intraday-Auktion (IDA): Zwei Auktionen pro Tag (15:00 & 18:00 Uhr), die stündlich Stromlieferungen für den gleichen Tag vergeben. (b) Intraday Continuous (IDC): Ein kontinuierlicher Handel, bei dem bis 5 Minuten vor Lieferzeitpunkt Strom gekauft oder verkauft werden kann. Spannend wird es, wenn Händler wie FlexPower versuchen, zukünftige Preisentwicklungen zu antizipieren. Liegt ihr Trading über dem DA-Preis, erzielen sie eine Marge. Liegen sie darunter, tragen sie den Verlust. Dabei muss ihr Bilanzkreis stets im Gleichgewicht bleiben – alle 15 Minuten. Welche Rolle spielen Echtzeitdaten, Prognosen und Algorithmen? Und warum wohl möchten Stromhändler wie FlexPower gerne so viele Großspeicher wie möglich vermarkten?